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PLE - Freitag, Juli 25, 2008 12:11 - 2 Comments
PLE - meine persönlichen Anforderungen
Das Thema PLE scheint in der E-Learning Szene im Moment sehr angesagt zu sein. Warum eigentlich? Mein Rechner ist doch schon lange mein Personal Learning Environment. Ein Grund mehr, mir meine eigenen Gedanken zu machen, zu refliktieren und ein wenig mein eigenes Arbeiten mit dem Rechner zu hinterfragen.
Was bedeutet PLE? Unter PLE versteht man ein “Personal Learning Environment”, in anderen Veröffentlichungen wird auch von “Virtual Learning Environment” gesprochen. Die deutsche Site der E-Learning Messe Scope 08 spricht von Paul – der Persönlichen Arbeits und Lernumgebung.
Hier ein kleines Video von Graham Attwell, der sagt, dass digiale Technik heute schon lernen verwaltet, es aber noch nicht erleichtert und zu teilen hilft. Er erwartet eine Revolution.
Der Ansatz PLE ist nicht ganz neu und hat auch sein spätestens letzem Jahr in die Diskussion in Deutschland Einzug gehalten.
Nun zu meinem eigenen Ansatz:
Ich habe weder vor, mich groß mit Theorien oder Grafiken zu beschäftigen, die schon im Umlauf sind. Mein theoretischer Ansatz würde wahrscheinlich ganz ähnlich aussehen. Ich möchte einfach meine eigene Arbeitspraxis beleuchten und Lösungen suchen.
Was brauche ich zum Arbeiten – meine Bedarfe:
1. Ich bin stark mit tagtäglicher Recherchearbeit beschäftigt: Am besten wäre ein Knotenpunkt, über den ich die wichtigsten Informationen meiner bevorzugten Portale und Quellen sofort im Auge habe und per Suchbegriffe nach den gewünschten Inhalten absuchen kann.
2. Durch die tägliche Arbeit mit Autorentools, Wiki Engines und anderen Softwareprodukten bin ich auf Arbeitshilfen und Tutorials angewiesen. Das sind entweder ganz normale Handbücher, immer mehr aber auch Wiki Einträge, Formbeiträge und Video Tutorials. Sie bilden die Bedienungsanleitung zu meinem Werkzeugkasten an Softwareprodukten, der sich ständig erweitert. Deshalb wäre eine Web-Umgebung wünschenswert, die es erlaubt, die unterschiedlichsten Medien thematisch zu clustern, Prozesse abzubilden und eigene Zusatzinformationen hinzuzufügen.
3. Über den zentralen Knotenpunkt müssten Arbeit, Lernen und Kommunikation angesteuern und die Systeme integriert werden können. Idealerweise ist dieser Knotenpunkt im Web anzutreffen. Dies hätte den Vorteil, dass mit unterschiedlichen Endgeräten (Laptop, stationärer Rechner, Smartphone…) auf die aktuellste Version des perdönlichen Lern- und Arbeitsplatzes zurüchgegriffen werden kann.
4. Office-, Authoring-, Kommunikations- und Kreativsoftware müssten webbasiert sein damit gleichzeitiges Arbeiten an Dokumenten und Projekten ist von jedem Ort aus möglich ist. Aus Sicherheitsgründen werden sowohl Software als auch Daten selbst gehostet, verwaltet und gesichert.
Ist doch eigentlich nicht zu viel verlangt, oder?
Leider habe ich noch keine vernünftige Lösung gefunden, mit der ich meine PLE wie oben beschrieben umsetzen kann – und bis dahin heisst es improvisieren.
Wie ich das mache werde ich in meinem nächsten Blogbeitrag zu PLE aufzeigen…
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